Marktforschung in Finnland
Finnland hat eine hoch industrialisierte, zum größten teil freie Marktwirtschaft mit einem Pro-Kopf-Einkommen, das ungefähr so hoch ist wie in GB, Frankreich, Deutschland und Italien. Eine wirtschaftliche Schlüsselrolle spielen Holz, Metalle, Hoch-, Tief- und Metallbau, Telekommunikation und die Elektronikindustrie. Auch der Handel ist wichtig, wobei Exporte etwa 2/5 des BIP ausmachen. Finnland zeichnet sich u.a. durch High-Tech-Exporte, z.B. Handys, aus. Bis auf Nutzholz und einige Mineralien bezieht Finnland Energie, einige Komponenten für die Weiterverarbeitung und Rohmaterialien von anderen Ländern.
Wegen der klimatischen Bedingungen ist die Landwirtschaft auf Selbstversorgung mit Grundnahrungsmitteln ausgerichtet. Die Forstwirtschaft, ein wichtiges Standbein im Exportgeschäft, ist ein zweiter wichtiger Arbeitgeber für die ländliche Bevölkerung.
Die schell zunehmende Integration mit Westeuropa – Finnland war einer der 12 Mitgliedsstaaten, die der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion beigetreten sind – wird in den nächsten Jahren das Wirtschaftsbild dominieren. Das Wachstum im Jahr 2003 fiel durch die globale Wirtschaftskrise niedrig aus, erholte sich 2004 aber wieder. Trotzdem bleibt die hohe Arbeitslosigkeit ein hartnäckiges Problem.







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