Marktforschung in Frankreich
Frankreich ist in der Mitte seiner Übergangsperiode von einer gut zu tuenden modernen Wirtschaft, die teure Besitztümer und Interventionen der Regierung gefördert hatte, zu einer Wirtschaft entwickelt, die sich mehr auf den Mechanismus des Marktes festlegt. Die Regierung hat teilweise oder voll privatisierte große Unternehmen, Banken und Versicherer. Es bewahrt kontrollierende Einsätze in verschiedenen führenden Firmen wie die Air France, France Telekom, Renault und Thales und dominiert ein einigen Sektoren, besonders Energie, öffentliche Transporte und Verteidigungsindustrien. Der Telekommunikations-Sektor ist nach und nach für den Wettbewerb freigegeben worden.
Die Führung Frankreichs bleibt einem Kapitalismus verpflichtet, in welchem sie die soziale Gerechtigkeit in der Bedeutung von Gesetzen, Steuerpolitik und sozialen Ausgaben, die die Einkommensunterschiede reduzieren sollen, beibehalten und den Einfluss des freien Marktes auf die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen. Die Regierung hat die Einkommenssteuern heruntergesetzt und führt Maßnahmen zur Antreibung des Arbeitsmarktes ein und reformiert das Rentensystem. Zusätzlich hat es ein Augenmerk auf die Probleme der hohen Kosten der Unbeweglichkeit von Arbeitskräften und des Arbeitsmarktes gelegt, die aus der 35 Stunden Arbeitswoche und den Einschränkungen von vorübergehenden Arbeitsstillständen resultieren.
Die Steuerbelastung bleibt bei einer der höchsten in Europa (43,8% des Bruttoinlandproduktes im Jahr 2003). Der nachklingende Wirtschafts-Bummelstreik und die Unbeweglichkeit von Budget-Posten haben das Budget-Defizit über die 3,0% der Bruttoinlandprodukt-Grenze der Eurozonen gebracht. Finanzminister Herve Gaymard hat versprochen, dass das Defizit 2005 unter 3,0% fallen wird.







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