Marktforschung in Griechenland
Griechenland hat eine kapitalistische Wirtschaft mit einem öffentlichen Sektor, der etwa 40% des BIP und beim Pro-Kopf-BIP mindestens 75% der führenden Eurozonen-Wirtschaften ausmacht. Der Tourismus trägt 15% zum BIP bei. Immigranten machen etwa ein Fünftel der Arbeitskräfte aus, meist für die Ausführung niederer Dienste.
Das Land ist mit etwa 3,3% vom jährlichen BIP der Hauptbegünstigte der EU-Hilfe. Die griechische Wirtschaft wuchs zwischen 2003 und 2005 um 4,0%, hauptsächlich aufgrund des Investitionsbooms und der aufgewerteten Infrastruktur durch die Olympischen Spiele 2004 in Athen.
Im Jahr 2005 verlangsamte sich das Wachstum auf etwa 3%. Seit 2000 konnte Griechenland die Anforderungen des europäischen Wachstums- und Stabilitätspaktes hinsichtlich der Hauhaltsverschuldung von 3% des BIP nicht mehr erfüllen. Öffentliche Kredite, Inflation und auch die Arbeitslosigkeit liegen über dem europäischen Durchschnitt. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, erwartet die griechische Regierung neben fortgesetzten Einsparungen der öffentlichen Ausgaben der Regierung auch eine Verkleinerung des öffentlichen Sektors und eine Reform des Arbeits- und Rentensystems.







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