Marktforschung in Lettland

Scouts/Interviewer in den Ballungsräumen:*
Riga, Dunaburg, Libau
*weitere Präsenzen auf Anfrage
Hauptstadt:
Riga
Fläche:
62.249 km²

Lettlands Übergangswirtschaft hat sich infolge der Staatsbudget-Restriktionen und sukzessiver Umstellung auf Exportgeschäfte mit EU Länder weitgehend von russischen Finanzkrise von 1998 erholt; damit nahm auch Lettlands Abhängigkeit von Handel mit Russland ab. Die Mehrheit von Unternehmen, Banken und Immobilien ist privatisiert worden, obwohl der Staat nach wie vor erhebliche Beteiligungen an einigen Großunternehmen besitzt.

Im Februar 1999 hat Lettland offiziell der Welthandelsorganisation beigetreten. Die EU Mitgliedschaft, die das Hauptziel der Außenpolitik gewesen ist, wurde im Mai 2004 erlangt. Das Leistungsbilanzdefizit und das Defizit der öffentlichen Haushalte bleiben das Hauptanliegen, jedoch staatliche Bemühungen, die Effizienz bei Einkünfte-Einnahmen zu erhöhen, könnten das Budgetdefizit vermindern. Eine stets wachsende Sichtweise, dass viele lettische Banken rechtswidrige Aktivität fördern, könnte den dynamischen Finanzsektor des Landes schädigen.

Soziodemographie

Bevölkerung
2.231.503
(Stand
07/2009)
Alterstruktur
0-14 Jahre:
13,3%
(männlich
152.472
/ weiblich
145.161)
15-64 Jahre:
69,6%
(männlich
756.469
/ weiblich
797.505)
65 Jahre und älter:
17,0%
(männlich
124.432
/ weiblich
255.464)
(Stand
2009)
Wachstumsrate Population
-0,61%
(Stand
2009)
Ethnische Gruppen
Letten 57,7%, Russen 29,6%, Weißrussen 4,1%, Ukrainer 2,7%, Polen 2,5%, Litauer 1,4%, Andere 2% (2002)
Regierungsform
Parlamentarische Demokratie

Wirtschaft

Wirtschaftszweige Anteile Industrie
22,7%
(Stand 2008)
Wirtschaftszweige Anteile Landwirtschaft
3,1%
Wirtschaftszweige Anteile Dienstleistungen
74,2%
BIP - reales Wachstum
-5%
Investitionsrate
30,2%
(Stand 2008)
Inflationsrate
15,4%
Arbeitslosenrate
5,3%
(Stand 2008)
Exporte in Mrd. $
9,56
(Stand 2008)
Importe in Mrd. $
15,34
(Stand 2008)
Exportländer
Venezuela 29,6%, China 13,4%, Spanien 10,4%, Kanada 6%, US 5,1%
Importländer
China 27,5%, Kanada 26,9%, Niederlande 11,1%, Spanien 4,7%