Marktforschung in Mazedonien

Scouts/Interviewer in den Ballungsräumen:*
Skopje, Kumanovo, Bitola
*weitere Präsenzen auf Anfrage
Hauptstadt:
Skopje
Fläche:
25.433 km²

Mit der Unabhängigkeit im September 1991 war Mazedonien mit einer Produktion von nur 5% des gesamten staatlichen Outputs an Güter und Dienstleistungen das am wenigsten entwickelte Land der jugoslawischen Republik. Der Zusammenbruch Jugoslawiens beendete die Transferzahlungen der Zentralregierung und eliminierte Vorteile der Mitgliedschaft in einer de facto freien Handelszone. Eine fehlende Infrastruktur, UN Sanktionen an das verkleinerte Jugoslawien, einem seiner größten Märkte, und ein griechische Wirtschaftsembargo über einen Disput bezüglich der offiziellen Landesbezeichnung und der Flagge verhinderte bis 1996 ein wirtschaftliches Wachstum.

Bis zum Jahr 2000 konnte das BIP jedes Jahr kontinuierlich wachsen. Allerdings wurde das Engagement der Landesführung für wirtschaftliche Reformen, freien Handel und regionale Integration im Jahr 2001 durch den ethnischen Aufstand der Albaner untergraben. Die Wirtschaft schrumpfte um 4,5% aufgrund eines sinkenden Handels, zeitweiser Grenzschließungen, steigender defizitärer Ausgaben für die Sicherheit und der Unsicherheit der Investoren. In 2002 erholte sich das Wachstum auf 0,9% und konnte über die nächsten Jahre weiter wachsen: 3,4% in 2003, 4,1% in 2004 und 3,7% in 2005.

Mazedonien konnte die makroökonomische Stabilität mit einer niedrigen Inflation aufrecht erhalten, allerdings mangelt es noch an einer regionalen Attraktivität für ausländische Investitionen genauso wie bei einem sehr zurückhaltenden Jobwachstum. Dem Land wird ein grauer Markt in der Größenordnung von 20% des BIP zugesagt, der allerdings statistisch nicht erfaßt wird.

Soziodemographie

Bevölkerung
2.066.718
(Stand
07/2009)
Alterstruktur
0-14 Jahre:
19,2%
(männlich
206.054
/ weiblich
191.354)
15-64 Jahre:
69,4%
(männlich
722.823
/ weiblich
710.830)
65 Jahre und älter:
11,4%
(männlich
102.231
/ weiblich
133.426)
(Stand
2009)
Wachstumsrate Population
0,00%
(Stand
2009)
Ethnische Gruppen
Mazedonier 64,2%, Albanier 25,2%, Türken 3,9%, Roma (Zigeuner) 2,7%, Serben 1,8%, Andere 2,2%
Regierungsform
Parlamentarische Demokratie

Wirtschaft

Wirtschaftszweige Anteile Industrie
27,8%
(Stand 2008)
Wirtschaftszweige Anteile Landwirtschaft
11,5%
Wirtschaftszweige Anteile Dienstleistungen
60,7%
BIP - reales Wachstum
4.6%
Investitionsrate
20,6%
(Stand 2008)
Inflationsrate
8,3%
Arbeitslosenrate
33,5%
(Stand 2008)
Exporte in Mrd. $
3,97
(Stand 2008)
Importe in Mrd. $
6,52
(Stand 2008)
Exportländer
Deutschland 13,2%, Griechenland 12,9%, Bulgarien 9,6%, Serbien und Montenegro 7,7%, Türkei 6,6%, Italien 6,3%, Slowenien 5%
Importländer
Serbien und Montenegro 19,2%, Deutschland 14,5%, Griechenland 10,4%, Italien 10,1%, Bulgarien 9,8%, Kroatien 5,6%, Belgien 5%, Spanien 5%

Kommunikation

Telefonausstattung fest
463.300
(Stand 2007)
Telefonausstattung mobil
1.518.000
(Stand 2007)
Internet-Nutzer
685.000
(Stand 2007)