Marktforschung in Polen

Scouts/Interviewer in den Ballungsräumen:*
Warsaw, Krakow, Lodsch
*weitere Präsenzen auf Anfrage
Hauptstadt:
Warschau
Fläche:
304.255 km²

Polen hat während der 1990-er Jahre konsequent die Politik der ökonomischen Liberalisierung eingeschlagen und steht heute für Erfolgsgeschichte unter Übergangswirtschaften. Trotzdem bleibt es viel zu tun, besonderes was die Senkung der Arbeitslosigkeit betrifft. Die Privatisierung von kleinen und mittelgroßen staatlichen Unternehmen und ein liberales Gesetz über Gründung neuer Firmen hat die Entwicklung des privaten Wirtschaftssektors gefördert, jedoch gesetzliche und bürokratische Hindernisse neben anhaltender Korruption behindern seine weitere Entwicklung.

Polnischer Landwirtschaftssektor bleibt durch den Überschuss an Arbeitskräften, ineffiziente kleine Firmen und die Knappheit an Investitionen behindert. Obwohl vor kurzem initiiert, sind die Restrukturierung und die Privatisierung von „empfindlichen“ Sektoren (bspw. Kohle-, Stahl-, Eisenbahn- und Energiesektoren) stehen geblieben. Reformen in Gesundheitswesen, Ausbildung, Rentensystem und Regierung führten zu höherer als erwartet finanzwirtschaftlicher Belastung.

Der weitere Fortschritt in Staatsfinanzen hängt hauptsächlich von Reduzierung von Verlusten in polnischen Staatsunternehmen, Einschränkung von Berechtigungen und Überprüfung des Steuergesetzes zur Berücksichtigung der wachsenden Schattenwirtschaft und Landwirten, die Mehrheit von denen keine Steuer zahlen, ab. Die Regierung führte die Bündelung von sozialen und administrativen Ausgabenkürzungen ein, um die Staatsausgaben um ungefähr $17 Mrd. durch das Jahr 2007 zu vermindern. Zusätzliche Verkürzungen sind beim Gesetzgeber im Gespräch, jedoch könnten durch die Politik im Wahljahr 2005 übergetrumpft werden.

Polen trat die EU im Mai 2004 ein, und zunehmende Exportgeschäfte mir der EU trugen zum Polens starken Wachstum im Jahr 2004 bei, obwohl die Wettbewerbsfähigkeit des Landes könnte durch die Aufwertung des Zlotys bedroht werden. Das BIP pro Kopf gleicht annährend das BIP von drei Baltischen Ländern. Polen ist berechtigt, von nahezu $13,5 Mrd. in der Finanzmittel der EU, die bis zu Ende 2006 verfügbar sind, zu profitieren. Bauer haben bereits angefangen, die Entlohnungen der EU Mitgliedschaft durch höhere Lebensmittelpreise und agrarwirtschaftliche Subventionen der EU zu ernten.

Soziodemographie

Bevölkerung
38.482.919
(Stand
07/2009)
Alterstruktur
0-14 Jahre:
15,0%
(männlich
2.964.995
/ weiblich
2.802.278)
15-64 Jahre:
71,6%
(männlich
13.713.078
/ weiblich
13.845.251)
65 Jahre und älter:
13,4%
(männlich
1.966.406
/ weiblich
3.190.911)
(Stand
2009)
Wachstumsrate Population
-0,05%
(Stand
2009)
Ethnische Gruppen
Polen 96,7%, Deutsche 0,4%, Weißrussen 0,1%, Ukrainer 0,1%, Andere oder unspezifiziert 2,7% (2002 census)
Regierungsform
Republik

Wirtschaft

Wirtschaftszweige Anteile Industrie
31,2%
(Stand 2008)
Wirtschaftszweige Anteile Landwirtschaft
4,5%
Wirtschaftszweige Anteile Dienstleistungen
64,3%
BIP - reales Wachstum
4.8%
Investitionsrate
22,0%
(Stand 2008)
Inflationsrate
4,2%
Arbeitslosenrate
9,8%
(Stand 2008)
Exporte in Mrd. $
175,30
(Stand 2008)
Importe in Mrd. $
199,00
(Stand 2008)
Exportländer
US 14,1%, Japan 12,3%, Singapur 11,2%, Taiwan 7,3%, China 7,2%, Saudi Arabien 6,4%, Süd Korea 5,9%, Malaysia 4,1%, Thailand 4,1%
Importländer
US 17%, Japan 14,5%, Hong Kong 11,5%, China 11,4%, Niederlande 8,2%, Singapur 6,2%, Malaysia 5%, Deutschland 4,3%

Kommunikation

Telefonausstattung fest
10.340.000
(Stand 2007)
Telefonausstattung mobil
41.390.000
(Stand 2007)
Internet-Nutzer
16.000.000
(Stand 2007)