Marktforschung in Portugal
Portugal entwickelte sich seit seinem Beitritt in die Europäische Gemeinschaft 1986 zu einer breit gefächerten und zunehmend dienstleistungsorientierten Wirtschaft. Über das letzte Jahrzehnt haben die Regierungen viele durch den Staat kontrollierte Firmen schrittweise privatisiert und gaben wirtschaftliche Schlüsselgebiete frei, die Finanz- und Telekommunikationssektoren eingeschlossen. Das Land qualifizierte sich 1998 für die Europäische Währungs-Union (EMU) und begann am 01.Januar 2002 gemeinsam mit 11 anderen EU-Mitgliedern den Euro in Umlauf zu bringen.
Das Wirtschaftswachstum lag für lange Zeit über dem EU- Durchschnitt, fiel aber zwischen den Jahren 2001-2004 zurück. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf stand bei zwei Drittel der größten vier EU Wirtschaften. Insbesondere ein schwaches Bildungssystem war ein Hindernis für größere Produktivität und Wachstum.
Portugal ist stark von Herstellern mit niedrigen Produktionskosten aus Zentraleuropa und Asien, welche ein Ziel für ausländische Direktinvestitionen darstellen, überschattet wurden. In ihrem Versuch Portugals wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit anzukurbeln, sah sich die Regierung schweren Entscheidungen ausgesetzt, indem sie das Budgetdefizit innerhalb der 3,0 % Grenze des Bruttoinlandsproduktes in dem Europazonen zu halten versuchte.







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