Marktforschung in Portugal

Scouts/Interviewer in den Ballungsräumen:*
Lisbon, Porto, Amadora
*weitere Präsenzen auf Anfrage
Hauptstadt:
Lissabon
Fläche:
91.470 km²

Portugal entwickelte sich seit seinem Beitritt in die Europäische Gemeinschaft 1986 zu einer breit gefächerten und zunehmend dienstleistungsorientierten Wirtschaft. Über das letzte Jahrzehnt haben die Regierungen viele durch den Staat kontrollierte Firmen schrittweise privatisiert und gaben wirtschaftliche Schlüsselgebiete frei, die Finanz- und Telekommunikationssektoren eingeschlossen. Das Land qualifizierte sich 1998 für die Europäische Währungs-Union (EMU) und begann am 01.Januar 2002 gemeinsam mit 11 anderen EU-Mitgliedern den Euro in Umlauf zu bringen.

Das Wirtschaftswachstum lag für lange Zeit über dem EU- Durchschnitt, fiel aber zwischen den Jahren 2001-2004 zurück. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf stand bei zwei Drittel der größten vier EU Wirtschaften. Insbesondere ein schwaches Bildungssystem war ein Hindernis für größere Produktivität und Wachstum.

Portugal ist stark von Herstellern mit niedrigen Produktionskosten aus Zentraleuropa und Asien, welche ein Ziel für ausländische Direktinvestitionen darstellen, überschattet wurden. In ihrem Versuch Portugals wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit anzukurbeln, sah sich die Regierung schweren Entscheidungen ausgesetzt, indem sie das Budgetdefizit innerhalb der 3,0 % Grenze des Bruttoinlandsproduktes in dem Europazonen zu halten versuchte.

Soziodemographie

Bevölkerung
10.707.924
(Stand
07/2009)
Alterstruktur
0-14 Jahre:
16,3%
(männlich
912.147
/ weiblich
834.941)
15-64 Jahre:
66,1%
(männlich
3.525.717
/ weiblich
3.554.513)
65 Jahre und älter:
17,6%
(männlich
772.413
/ weiblich
1.108.193)
(Stand
2009)
Wachstumsrate Population
0,28%
(Stand
2009)
Ethnische Gruppen
Homogene südländische Abstammung; die Zahl der Bürger schwarzafrikanischer Herkunft, die während der Dekolonisation auf das Festland immigrierten, liegt unter 100,000; Seit 1990 reisen Osteuropäer in Portugal ein.
Regierungsform
Republik, Parlamentarische Demokratie

Wirtschaft

Wirtschaftszweige Anteile Industrie
25,0%
(Stand 2008)
Wirtschaftszweige Anteile Landwirtschaft
2,8%
Wirtschaftszweige Anteile Dienstleistungen
72,2%
BIP - reales Wachstum
0.2%
Investitionsrate
21,7%
(Stand 2008)
Inflationsrate
2,6%
Arbeitslosenrate
7,6%
(Stand 2008)
Exporte in Mrd. $
56,42
(Stand 2008)
Importe in Mrd. $
87,83
(Stand 2008)
Exportländer
Deutschland 29%, Russland 8,7%, Italien6,6%, Niederlande 5,7%, Frankreich 5,1%, China 4,2%
Importländer
Deutschland 25,9%, Italien 6,6%, Frankreich 6,1%, UK 5,9%, Tschechien 5,5%, Russland 4,6%

Kommunikation

Telefonausstattung fest
4.140.000
(Stand 2007)
Telefonausstattung mobil
13.410.000
(Stand 2007)
Internet-Nutzer
3.549.000
(Stand 2007)