Marktforschung in Spanien
Die spanische Wirtschaft erlebte ihren Höhepunkt zwischen 1986 und 1990, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 5%. Nach einer europaweiten Rezession in den frühen 1990ern pegelte sich Spanien ab 1994 auf eine moderate Wachstumsrate ein. Spaniens gemischte kapitalistische Wirtschaft garantiert ein BIP, das umgerechnet auf des Pro-Kopf-Einkommen bei 80% des BIP der 4 führenden westeuropäischen Wirtschaften liegt.
Die Zentrum-Rechts-Regierung unter Aznar arbeitete erfolgreich daran, am 01.01.1999 zu der ersten Gruppe zu gehören, die den Euro mit einführen durfte. Die Aznar-Regierung war außerdem ein Verfechter für Liberalisierung, Privatisierung und die Aufhebung vieler Wirtschaftsregulationen, und beschloss letztendlich einige Steuerreformen. Daraufhin fiel die Zahl der Arbeitslosen konstant, aber sie ist heutzutage mit einer Quote von 10,4% immer noch sehr hoch. Ein Wachstum von 2,4% im Jahr 2003 bzw. 2,6% 2004 war an sich zufrieden stellend, wenn man es vor dem Hintergrund einer rezessiven Wirtschaftssituation betrachtet. Der sozialistische Präsident Rodriguez Zapatero initiierte wirtschaftliche und soziale Reformen, die von der Mehrheit der Bevölkerung positiv aufgenommen wurde, die aber auf der anderen Seite bei kirchlichen bzw. religiösen und anderen konservativen Institutionen auf Widerstand treffen.
Mit der Anpassung an die Finanz- und Wirtschaftspolitik des integrierten Europas, mit dem Abbau der Arbeitslosigkeit und mit der Ausweitung von weitreichenden sozialen Veränderungen wird Spanien in den nächsten Jahren großen Herausforderungen entgegen sehen.







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