Marktforschung in Ungarn
Ungarn hat den Übergang von der zentralen Planwirtschaft zur Marktwirtschaft mit dem pro Kopf Einkommen, das größer als das pro Kopf Einkommen der Vier Großen europäischen Nationen ist, gemeistert. Ungarn weist weiterhin das starke wirtschaftliche Wachstum nach und trat die Europäische Union im Mai 2004 ein. Der private Sektor trägt zu mehr als 80% des BIPs bei. Ausländischer Anteilsbesitz und Auslandsinvestitionen in den ungarischen Firmen sind weit verbreitet, wobei das ausländische direkte Investment seit 1989 insgesamt mehr als $23 Mrd. beträgt.
Ungarische Staatsschulden wurden im Jahr 2000 aufgestuft, und zusammen mit der Tschechischen Republik hält Ungarn die höchste Bewertung mitten unter der Übergangswirtschaften von Mitteleuropa; dennoch Rating-Agenturen äußern Bedenken über das unstabile Budget und Leistungsbilanzdefizit Ungarns. Die Inflation ist von 14% in 1998 auf 7% in 2004 gesunken. Die Arbeitslosigkeit bleibt auf dem Niveau von ungefähr 6%, allerdings die Erwerbsquote von 57% ist eine der niedrigsten in der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).
Deutschland ist mit Abstand der größte wirtschaftliche Partner von Ungarn. Herausforderungen der Politik erfassen die Herabsetzung des Staatsdefizits von 5% in 2004 auf 3% des BIPs bis 2008 und die Instrumentierung der ordentlichen Senkung der Zinssätze, ohne den Kapital Ausfluss auszulösen.







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